Strohballenbau-Nordwest

Vom Acker in die Wand!

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Ziele

Unser Ziel ist der Bau von Häusern aus nachhaltigen Rohstoffen.

Aus dieser Suche heraus, sind wir zum Strohballenhaus gekommen.

Schon beim Bau selbst wird soviel Primärenergie eingespart, das ein Strohhaus 10 Jahre lang bewohnt und beheizt werden kann, bis es soviel Energie verbraucht hat, wie ein konventionelles Haus bei Fertigstellung. Des weiteren wird mit dem Stroh CO2 in den Wänden gebunden.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Bei einer üblichen Dachsanierung eines Altbaus steht man vor der Aufgabe, die alte Mineraldämmung zu entsorgen. Diese wird in speziellen Säcken zur Deponie gebracht. Dort wird sie dann nach unserem Wissensstand vergraben oder abgebrannt, damit die kleinen Fasern keinen Schaden mehr anrichten können. Da trifft man mit dem Wort “ent-sorgen”  den Kern der Sache. Mit anderen Worten könnten wir ebenfalls sagen: ” Aus dem Auge, aus dem Sinn!”

Was in der Zukunft mit all dem Styropor aus Wärmedämmverbund Systemen geschieht, ist noch gar nicht abzusehen.

Nun stelle man sich einmal die gleiche Situation mit einem Haus aus Strohballen vor! Eine Gefahr für den Menschen stellt der Abfall nicht dar, er ist im Gegenteil eine Bereicherung für den Boden. Stroh kann im Falle des Rückbaus ganz einfach wieder dem Kreislauf des Lebens zurückgegeben werden.

Auch der für Raumklima und Wohlbefinden vorteilhafte Lehmputz, ist im Falle einer Umbaumaßnahme oder Sanierung von Vorteil, da er anders als Zementputz, einfach mit Wasser vermengt, wiederverwendet werden kann. So ist auch hier ein kleiner Schritt zu schonendem Umgang mit unseren Ressourcen vollbracht.

Des weiteren können wir durch diese Bauweise eng mit der Landwirtschaft zusammenarbeiten – so bleibt der Hausbau regional.

Das bedeutet für uns Nachhaltigkeit!